Jede dritte Praxis will die Praxissoftware wechseln: die Zahlen aus dem Zi-PVS-Monitoring 2025
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Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat sein PVS-Monitoring 2025 vorgelegt, eine Befragung von 3.191 Praxen zur Zufriedenheit mit ihrer Praxisverwaltungssoftware. Das auffälligste Ergebnis: 33,3 Prozent der befragten Praxen denken über einen Wechsel ihres Systems nach. Im Jahr 2024 waren es sogar 44,4 Prozent. Ein Drittel des Marktes sitzt damit weiterhin auf gepackten Koffern. Dieser Beitrag geht durch die Zahlen: warum Praxen wechseln wollen, was sie zurückhält und wie MEDICAL OFFICE in der Studie abschneidet.
Wie viele Praxen wollen ihre Praxissoftware wechseln?
33,3 Prozent der befragten Praxen denken laut Zi-PVS-Monitoring 2025 über einen Wechsel ihres Systems nach, im Vorjahr waren es 44,4 Prozent. Das ist eine bemerkenswerte Zahl für eine Software, die den Takt des Praxisalltags bestimmt. Auffällig ist, wie ungleich sich die Unzufriedenheit verteilt: Bei den Schlusslichtern der Studie, darunter vier Systeme eines einzelnen großen Anbieters, will mehr als jeder zweite Nutzer wechseln. Bei MEDICAL OFFICE äußern dagegen nur 13,0 Prozent der Nutzer einen Wechselwunsch. Welche Werte das eigene System erreicht, lässt sich im Vergleichsportal des Zi nachschlagen.
Warum wollen Praxen ihre Praxissoftware wechseln?
Die meistgenannten Gründe kommen aus dem Alltag und vom Preisschild: mangelnde Nutzerfreundlichkeit, hohe Lizenzgebühren, Unzufriedenheit mit dem Support und versteckte Preissteigerungen. Die Studie räumt damit mit der Vermutung auf, dass vor allem Fristen und Technikpflichten den Wechselwunsch treiben:
- Mangelnde Nutzerfreundlichkeit: 57,5 Prozent
- Höhe der Lizenzgebühren: 57,1 Prozent
- Unzufriedenheit mit dem Support: 52,1 Prozent
- Versteckte Preissteigerungen: 46,8 Prozent
Wer täglich mit einer sperrigen Oberfläche arbeitet, in der Hotline-Warteschleife hängt oder auf der Rechnung Posten findet, die so nicht vereinbart waren, entwickelt einen Wechselwunsch. Das deckt sich mit dem, was wir in Erstgesprächen hören.
Was hält wechselwillige Praxen vom Umstieg ab?
Die wichtigste Barriere ist die Angst vor der Datenübernahme: 44,8 Prozent der wechselwilligen Praxen, die dennoch bleiben, fürchten sie. Die Sorge ist verständlich, schließlich stecken in der Patientenkartei Jahre an Dokumentation. Die Erfahrung derer, die den Schritt gegangen sind, zeichnet allerdings ein anderes Bild: 72,5 Prozent der Wechsler berichten von einer reibungslosen Datenübernahme, 81,1 Prozent von einem angemessenen Aufwand, und 83,9 Prozent sehen nach dem Wechsel signifikante Verbesserungen.
Zur Ehrlichkeit gehört der Umkehrschluss: Bei gut einem Viertel lief die Übernahme nicht reibungslos. Ein PVS-Wechsel ist kein Selbstläufer, sondern ein Projekt, dessen Ausgang von der Vorbereitung abhängt: Probelauf der Konvertierung, ein Stichtag, der zur Quartalsabrechnung passt, und ein Team, das vor dem Echtbetrieb geschult wurde.
Wie schneidet MEDICAL OFFICE im Zi-PVS-Monitoring 2025 ab?
MEDICAL OFFICE liegt in allen ausgewiesenen Kernwerten deutlich über dem Marktdurchschnitt, vom Weiterempfehlungswert über die Support-Zufriedenheit bis zum Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Zi ist das Forschungsinstitut der Kassenärztlichen Vereinigungen, die Zahlen stammen also nicht aus einer Herstellerbroschüre. Umso belastbarer sind die Werte im Einzelnen:
- Net Promoter Score +20,0 bei einem Marktdurchschnitt von −55,6
- Support-Zufriedenheit 80,0 Prozent (Marktdurchschnitt 65,0 Prozent)
- Preis-Leistungs-Zufriedenheit 71,2 Prozent (Marktdurchschnitt 46,5 Prozent)
- Platz 1 aller ausgewiesenen Systeme bei der Umschulungsqualität nach dem Wechsel mit 92,0 Prozent
Gerade der letzte Wert ist für Wechsler relevant: Er misst, wie gut der Umstieg auf das neue System gelingt, also genau die Phase, vor der die 44,8 Prozent zurückschrecken.
Wie belastbar sind die Zahlen des Zi-Monitorings?
Der Rücklauf der Befragung lag bei 3,4 Prozent, und eine geäußerte Wechselabsicht ist noch kein vollzogener Wechsel; die Studie misst Stimmung im Markt, keine Marktanteile.
Was bedeutet das für Ihre Praxis?
Wenn Sie die genannten Gründe aus dem eigenen Alltag kennen, lohnt der nüchterne Blick: erst die Werte des eigenen Systems im Zi-Portal nachschlagen, dann die Wechselhürde realistisch bewerten. Die Datenübernahme ist planbar, wenn der Prozess stimmt. Wir übernehmen Daten aus über 130 Vorsystemen mit Probelauf vor der Umstellung, legen den Stichtag auf ein Wochenende und schulen Ihr Team am eigenen Praxisablauf. Wenn Sie wissen möchten, wie ein Wechsel für Ihre Praxis konkret aussähe, sprechen Sie uns an. Ein Rückruf erfolgt in der Regel innerhalb von zwei Stunden (Mo bis Fr).
Häufige Fragen
Wie viele Praxen wollen ihre Praxissoftware wechseln?
Laut Zi-PVS-Monitoring 2025, einer Befragung von 3.191 Praxen durch das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung, denken 33,3 Prozent der Praxen über einen Wechsel ihres Praxisverwaltungssystems nach. 2024 waren es 44,4 Prozent.
Was sind die häufigsten Gründe für den Wunsch nach einem PVS-Wechsel?
Die meistgenannten Gründe im Zi-PVS-Monitoring 2025 sind mangelnde Nutzerfreundlichkeit (57,5 Prozent), die Höhe der Lizenzgebühren (57,1 Prozent), Unzufriedenheit mit dem Support (52,1 Prozent) und versteckte Preissteigerungen (46,8 Prozent). Der Wechselwunsch entsteht also im Alltag und beim Blick auf die Rechnung, nicht primär durch Technikpflichten.
Wie berechtigt ist die Angst vor der Datenübernahme beim PVS-Wechsel?
44,8 Prozent der wechselwilligen Praxen bleiben wegen der befürchteten Datenübernahme bei ihrem System. Die Erfahrung der tatsächlichen Wechsler fällt besser aus: 72,5 Prozent berichten von einer reibungslosen Übernahme, 81,1 Prozent von angemessenem Aufwand und 83,9 Prozent von signifikanten Verbesserungen nach dem Wechsel. Bei gut einem Viertel lief es allerdings nicht reibungslos, ein sauber vorbereiteter Prozess mit Probelauf bleibt deshalb entscheidend.
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